Umzug in Hilzingen
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Die Zwinghofbure

Die "Zwinghofbure" einst die personell größte Gruppe des Narrenverein "Pfiffikus", wurde am 11.11.1975 gegründet. Initiator und Mentor bei der ersten Häsvorstellung war Narrenrat Dr. Wolf-Dietrich Gulden, er ermöglichte den Aufbau der "Zwinghofbure". Die Gruppe, die sich zunächst "Traditionsgruppe" nannte, wurde in einer Mitgliederversammlung in "Zwinghofbure" umbenannt. Fasnetbegeisterte Männer, Frauen und Kinder - ja ganze Familien - sowie die Frauen der Narrenräte waren damals Mitglieder dieser Gruppe. In der Regel begonnen auch die früheren Narrenräte ebenfalls als "Zwinghofbure". Heute (Juli 2019) sind die "Zwinghofbure" eine eher kleine Gruppe des Narrenvereins Hilzingen, sollen aber in den kommenden Jahren ebenfalls wieder verstärkt und aufgebaut werden.

 

Das 1975 geschaffene Burehäs wählte man nach skizzierten Überlieferungen an die Zeit der Bauernkriege und wurde dem Häs des damaligen Narrenrates angepasst, unterschied sich lediglich in der Farbe und der Kopfbedeckung. 2005 wurde von der Vereinsführung Beschluss gefasst, ein neues Häs zu erstellen. Das "neue Häs", scheinbar eine Sonntagskleidung der ehemaligen Epoche.

 

Der Name "Zwinghofbure" steht in Anlehnung an die besondere Rolle, die die Hilzinger im Bauernkrieg 1524/1525 gespielt hatten. Die Hilzinger Bauern wurden damals gezwungen, den 10. Teil ihrer Ernte an die Herren vom Hohentwiel abzugeben. Am 2. Oktober 1524 verbündeten sich auf der "Hilzinger Kirchweih" ca. 800 Bauern aus dem westlichen Hegau zu einer "Eidgenossenschaft" und kämpften gemeinsam gegen die Oberen. Auch in Hilzingen nahm der Bauernkrieg mit dem letzten Gefecht und dem "Hilzinger Vertrag" am 4. Juli 1525 mit bedingungsloser Unterwerfung der aufständischen Bauern sein Ende.

 

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